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Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe - gilt weiterhin Drucker Icon

4. August 2022

Aufgrund der grossen Waldbrandgefahr gilt im Kanton Zürich seit dem 21. Juli ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe. Eine Entspannung ist nicht in Sicht. Das Verbot gilt darum weiterhin und bis auf Widerruf. Die Gemeinden können ergänzend ein Feuerverbot für das restliche Gebiet erlassen.

Infolge der hohen Temperaturen und der geringen Niederschläge ist es im Zürcher Wald momentan sehr trocken. Es herrscht grosse Waldbrandgefahr. Im Kanton Zürich ist es darum verboten, im Wald und bis 50 Meter vom Waldrand entfernt Feuer zu entfachen sowie brennendes oder glühendes Material wegzuwerfen (Zigaretten, Zündhölzer usw.). Dieses Verbot gilt ausdrücklich auch für befestigte, offizielle Feuerstellen, Feuerstellen in und um Waldhütten sowie für Holzkohlefeuer und -grills. Vom Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe ausgenommen sind Gas- und Elektrogrills, sofern sie mit der nötigen Sorgfalt verwendet werden. Dies bedeutet, dass die Geräte in jedem Falle kippsicher und auf feuerfestem Untergrund aufgestellt sein müssen (z.B. auf befestigen Plätzen).

Da eine Entspannung der Situation momentan nicht absehbar ist, bleibt das Verbot bis auf weiteres in Kraft. Eine Aufhebung des Verbots ist erst nach ergiebigen, flächendeckenden Niederschlägen möglich. Die Baudirektion informiert mit einer Medienmitteilung, wenn sie das Feuerverbot in Wald und Waldesnähe aufhebt.

Für allfällige Feuerverbote im restlichen Kantonsgebiet sind die Gemeinden zuständig (§ 18 der Verordnung über den vorbeugenden Brandschutz). Es gelten die jeweiligen kommunalen Bestimmungen.

Weitere Informationen finden Sie auf www.waldbrandgefahr.ch und zh.ch/waldbrandgefahr

Kontakt für Medien
heute Donnerstag, 4. August 2022
Medienstelle der Baudirektion, Telefon 043 259 39 00

Mitteilung vom 21. Juli 2022

Wegen der anhaltenden Trockenheit besteht grosse Waldbrandgefahr (Stufe 4 von 5). Im Kanton Zürich gilt deshalb ab heute Donnerstag, 21. Juli 2022, 12 Uhr mittags, ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe. Die Bevölkerung wird – besonders im Hinblick auf den 1. August – zu verantwortungsbewusstem Verhalten aufgerufen, um Wald- und Flurbrände zu verhindern. Die Gemeinden können bei besonderer Gefahrenlage auf ihrem Territorium jederzeit ein allgemeines Feuerverbot anordnen.

Im Wald und bis 50 Meter vom Waldrand entfernt ist es verboten, Feuer zu entfachen sowie
brennendes oder glühendes Material wegzuwerfen (Zigaretten, Zündhölzer usw.). Dieses Verbot gilt ausdrücklich auch für befestigte, offizielle Feuerstellen, Feuerstellen in und
um Waldhütten sowie für Holzkohlefeuer und -grills.

Im Wald und bis 200 Meter vom Waldrand entfernt ist es verboten, Feuerwerk (Raketen,
Vulkane usw.) abzufeuern oder Brauchtumsfeuer (Höhenfeuer, 1.-August-Feuer) zu entfachen.
Vom Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe ausgenommen sind Gas- und Elektrogrills,
sofern sie mit der nötigen Sorgfalt verwendet werden. Dies bedeutet, dass die Geräte in
jedem Falle kippsicher und auf feuerfestem Untergrund aufgestellt sein müssen (z.B. auf
befestigen Plätzen).

Für kontrollierte Grillfeuer in Siedlungsgebieten (Gärten, Schrebergärten, Terrassen usw.)
gilt das Feuerverbot nicht. Dennoch ist auch hier grösste Vorsicht geboten. Beim Umgang
mit Feuer ausserhalb der Wälder sind folgende Vorsichtsmassnahmen einzuhalten:

  • Keine brennenden Raucherwaren und Streichhölzer wegwerfen
  • Keine landwirtschaftlichen Räumungsfeuer entfachen
  • Grillfeuer dauernd beobachten, bei Funkenflug Feuer sofort löschen
  • Feuer vor dem Weggehen vollständig löschen
  • Grillasche nicht unachtsam entsorgen
  • Bei Wind ganz auf Feuer im Freien verzichten

Gemäss aktueller Lagebeurteilung ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern am 1. August
nicht verboten, wobei zu sorgfältigem Umgang aufgerufen wird. Besonders zu beachten
ist, dass ein Sicherheitsabstand von 200 Metern zu den Waldrändern eingehalten wird.
Die zuständigen Stellen beobachten die Situation weiterhin aufmerksam.

Die Gemeinden können bei besonderer Gefahrenlage auf ihrem Territorium jederzeit ein
allgemeines Feuerverbot anordnen (Art. 18 der Verordnung über den vorbeugenden
Brandschutz
). Zuwiderhandlungen gegen das Feuerverbot werden polizeilich geahndet.
Das Verbot bleibt bis auf weiteres in Kraft und wird erst nach ergiebigen, flächendeckenden
Niederschlägen wieder aufgehoben. Die Bevölkerung wird zu verantwortungsbewusstem
Verhalten aufgerufen, um Wald- und Flurbrände zu verhindern.

Weitere Informationen finden Sie auf www.waldbrandgefahr.ch und
www.zh.ch/waldbrandgefahr

Kontakt für Medien
heute Donnerstag, 21. Juli 2022
Medienstelle der Baudirektion, 043 259 39 00

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